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Erwachsene

Unser Körper im Alltag

Unser Körper ist im Alltag sehr unterschiedlichen Anforderungen ausgesetzt, im Beruf, beim Sport oder bei alltäglichen Aktivitäten. Langes Sitzen oder Stehen, wiederkehrende Bewegungen, körperliche Belastungen und auch Phasen mit wenig Bewegung können den Bewegungsapparat unterschiedlich beanspruchen.
 

​Bewegung ist ein Zusammenspiel
Wirbelsäule, Gelenke, Muskulatur und Nervensystem wirken bei Bewegung zusammen. Beschwerden entstehen dabei nicht immer dort, wo ihre Ursache oder ein relevanter Einflussfaktor liegt. Deshalb betrachten wir nicht nur die schmerzende Region, sondern auch Beweglichkeit, Bewegungsmuster und mögliche Zusammenhänge mit den individuellen Belastungen im Alltag.
 

Beschwerden verstehen

Schmerzen und Bewegungseinschränkungen können unterschiedliche Ursachen und Einflussfaktoren haben. Eine sorgfältige Anamnese und Untersuchung helfen dabei, die Beschwerden einzuordnen und mögliche Zusammenhänge zu erkennen. Dabei möchten wir Sie unterstützen, Ihren Körper und Ihre Beschwerden besser zu verstehen.

Chiropraktik für Erwachsene

Den Körper als Ganzes betrachten
Chiropraktik kann bei Beschwerden des Bewegungsapparates und bei Bewegungseinschränkungen eine unterstützende Rolle spielen. Dabei betrachten wir nicht nur die betroffene Region, sondern auch Beweglichkeit, Bewegungsmuster und mögliche funktionelle Zusammenhänge.
 

Individuell abgestimmt
Am Anfang stehen eine ausführliche Anamnese und eine gezielte Untersuchung. Auf dieser Grundlage wählen wir geeignete chiropraktische Techniken und stimmen die Behandlung auf Ihre Beschwerden, körperlichen Voraussetzungen und individuellen Bedürfnisse ab. Bei Bedarf ergänzen wir die Behandlung durch aktive Übungen und Empfehlungen für den Alltag.
 

Wohlbefinden im Alltag

Unser Ziel ist es, Sie dabei zu unterstützen, sich im Alltag, im Beruf und bei Ihren persönlichen Aktivitäten möglichst frei und sicher zu bewegen. Dabei möchten wir nicht nur Beschwerden behandeln, sondern Ihnen auch helfen, Ihren Körper und seine individuellen Anforderungen besser zu verstehen.
 

Chiropraktik kann dabei als ergänzende Maßnahme zur ärztlichen oder physiotherapeutischen Betreuung eingesetzt werden.

Bewegung: Beweglichkeit und natürliche Bewegungsabläufe unterstützen.
Funktion: Das Zusammenspiel von Beweglichkeit, Kraft und Koordination berücksichtigen.
Wohlbefinden: Ein gutes Körpergefühl und Freude an Bewegung unterstützen.

Die verschiedenen Behandlungsphasen

1. Beschwerden einordnen

Bei akuten oder länger bestehenden Beschwerden bilden Anamnese und Untersuchung die Grundlage. Je nach Beschwerdebild können gezielte chiropraktische Techniken eingesetzt und durch erste aktive Maßnahmen ergänzt werden. Ziel ist es, die aktuelle Situation einzuordnen, Beschwerden zu reduzieren und gemeinsam die nächsten sinnvollen Schritte festzulegen.

2. Aktiv stabilisieren

Wenn sich die Beschwerden verändern oder verbessern, wird die weitere Betreuung individuell angepasst. Aktive Übungen sowie Empfehlungen zu Bewegung und Belastung können die Behandlung ergänzen. Ziel ist es, Beweglichkeit, Funktion und Belastbarkeit schrittweise zu unterstützen und Ihnen zunehmend Sicherheit im Umgang mit Ihrem Körper zu geben.

3. Eigenständig im Alltag

Im weiteren Verlauf steht zunehmend der selbstständige Umgang mit Bewegung und alltäglichen Belastungen im Mittelpunkt. Übungen und individuelle Empfehlungen können dabei helfen, das Erreichte in den Alltag zu übertragen und auf Veränderungen frühzeitig zu reagieren.

Häufige Beschwerden

Rücken & Wirbelsäule
  • Lumbalgie

  • BWS Beschwerden

  • Rückenschmerzen

  • Bandscheibenbeschwerden

  • Bandscheibenvorfall

  • Facettengelenksbeschwerden

  • Wirbelsäulensteifigkeit

  • Bewegungseinschränkungen

  • Muskelverspannungen

  • Belastungsabhängige Beschwerden

Kopf, Nacken & Schultern
  • Zervikalgie

  • Nackenschmerzen

  • Spannungskopfschmerzen

  • Zervikogener Kopfschmerz

  • Schulterbeschwerden

  • Schulterimpingement

  • Bewegungseinschränkungen

  • Kieferbeschwerden

  • Myofasziale Beschwerden

  • Muskelverspannungen

Becken & Extremitäten
  • ISG Beschwerden

  • Hüftbeschwerden

  • Leistenschmerzen

  • Knieschmerzen

  • Patellofemorale Beschwerden

  • Meniskusbeschwerden

  • Sprunggelenksbeschwerden

  • Achillessehnenbeschwerden

  • Fußbeschwerden

  • Bewegungseinschränkungen

Muskeln & Belastung
  • Tendinopathien

  • Überlastungsbeschwerden

  • Muskelverspannungen

  • Myofasziale Beschwerden

  • Tennisarm

  • Golferellenbogen

  • Sehnenbeschwerden

  • Muskelbeschwerden

  • Belastungsschmerzen

  • Wiederkehrende Beschwerden

Häufige Fragen

Eine ausführliche Anamnese und klinische Untersuchung bilden die Grundlage jeder Behandlung. Dabei berücksichtigen wir Ihre Beschwerden, körperlichen Voraussetzungen, mögliche Risikofaktoren sowie Ihre persönlichen Ziele. Auf dieser Grundlage wählen wir geeignete Behandlungsmöglichkeiten aus und besprechen gemeinsam, welche realistischen und erreichbaren Ziele wir verfolgen können.

Wie bei anderen manuellen Behandlungen können auch nach einer chiropraktischen Behandlung Reaktionen auftreten. Zu den häufigeren Reaktionen gehören beispielsweise vorübergehender Muskelkater, Müdigkeit, Spannungsgefühl oder eine kurzfristige Veränderung der Beschwerden. Darüber hinaus sind weitere, seltenere Nebenwirkungen und Risiken möglich. Über relevante Risiken informieren wir Sie vor der Behandlung und berücksichtigen diese bei der Wahl der geeigneten Techniken.

Nein. Eine chiropraktische Behandlung besteht nicht ausschließlich aus Gelenkmanipulationen. Je nach Beschwerden, Untersuchung und individuellen Voraussetzungen können unterschiedliche chiropraktische Techniken, Mobilisationen und aktive Übungen eingesetzt werden. Die Auswahl wird an Ihre individuelle Situation angepasst.

Das lässt sich nicht pauschal festlegen. Die Häufigkeit richtet sich nach Ihren Beschwerden, deren Verlauf und Ihren individuellen Zielen. Zu Beginn können kürzere Abstände sinnvoll sein. Im weiteren Verlauf wird die Häufigkeit entsprechend Ihrer Entwicklung und Ihrem individuellen Bedarf angepasst.

In den meisten Fällen ist eine vorhandene Bildgebung keine Voraussetzung für den ersten Termin. Anamnese und klinische Untersuchung bilden zunächst die Grundlage für die Einschätzung. Wenn weitere diagnostische Untersuchungen sinnvoll oder notwendig erscheinen, besprechen wir dies gemeinsam und empfehlen gegebenenfalls eine entsprechende medizinische Abklärung.

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